Giuseppe Patanè
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Giuseppe Patanè (* 1. Januar 1932 in Neapel; † 30. Mai 1989 München) war ein italienischer Opern-Dirigent.
Giuseppe Patanè wurde in Neapel als Sohn des Dirigenten Franco Patanè (1908–1968) geboren und studierte in seiner Heimatstadt. Er debütierte dort 1951 am Teatro Mercadante. Von 1961 bis 1962 war er Chefdirigent an der Oper Linz, danach bis 1968 Dirigent an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Stationen waren Debüts u. a. an der Mailänder Scala (1969), am Londoner Covent Garden (1973) und an der New Yorker Met (1978). Außerdem wirkte er noch als Musikdirektor der Arena di Verona (1983), als Ko-Chefdirigent beim American Symphony Orchestra (1982–1984) sowie als Chefdirigent am Nationaltheater Mannheim und am Münchner Rundfunkorchester (1988–1989).
Patanè brach am 29. Mai 1989 plötzlich an einem Herzinfarkt während einer Aufführung von Gioacchino Rossinis Il barbiere di Siviglia an der Bayerischen Staatsoper in München zusammen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er in den Morgenstunden des nächsten Tages starb. Er und seine Frau Rita, von der er zum Zeitpunkt seines Todes bereits getrennt war, hatten zwei Töchter.