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Album · 2002

Im Krebsgang

Tracks
111
Runtime
469 min
Tracklist
Disc 1
1
Intro
Im Krebsgang
0:20
2
"Warum erst jetzt?", sagte jemand, der nicht ich bin
Im Krebsgang
4:47
3
Zuerst ist jemand dran, dessen Grabstein zertrümmert wurde
Im Krebsgang
5:40
4
Da steht es, wie mit Keilschrift in Granit gehauen
Im Krebsgang
3:41
5
"Und wann genau nu hat dieser Russki"
Im Krebsgang
2:51
6
Das Trio ist nicht komplett, einer fehlt noch.
Im Krebsgang
4:43
7
Dann begann, wie jüngst im Internet gefeiert
Im Krebsgang
4:24
8
Ein verbummelter Student bin ich auch gewesen
Im Krebsgang
4:22
9
Man soll nicht vergleichen, doch was das Pekuniäre betraf
Im Krebsgang
5:19
10
Was wird er geraucht haben?
Im Krebsgang
3:51
11
Von Bern über Zürich, dann an diversen Seen vorbei
Im Krebsgang
3:59
12
Bei Sonnenschein, rauchend, auf harschem Schnee
Im Krebsgang
4:44
13
Er betrat das Arbeitszimmer ohne seine Frau
Im Krebsgang
3:13
Disc 2
1
Als ich noch ein alimentierter Bummelstudent war
Im Krebsgang
4:06
2
Doch ich hielt weiterhin unter Verschluss
Im Krebsgang
4:18
3
Was alles, durch gezielte Schüsse, auf die Beine gebracht wurde
Im Krebsgang
3:04
4
Unterdessen stand in Davos der Sonderzug für den Sarg bereit
Im Krebsgang
5:37
5
Alles vergangen, verweht
Im Krebsgang
6:26
6
Als im Januar '36 der Hamburger Schiffsbauwerft Bloom und Voss der Auftrag erteilt wurde
Im Krebsgang
5:34
7
Doch nicht nur Gabi, auch Mutter hat in mir den typischen Versager gesehen
Im Krebsgang
5:43
8
In Chur standen drei Bewacher in Zivil vor dem Tisch
Im Krebsgang
5:01
9
Der fortan immer wieder auflebende Disput wurde per Vornamen geführt
Im Krebsgang
4:37
10
Später, als alle die in der Sache drinsteckten, sich ahnungslos gaben
Im Krebsgang
1:46
11
Das mit dem klassenlosen Schiff war wirklich ein Knüller
Im Krebsgang
4:45
12
Etwa um diese Zeit, als David Frankfurter schon im Churer Sennhof Gefängnis einsaß
Im Krebsgang
1:35
Disc 3
1
Während der Innenraum vom untersten, dem E-Deck, bis zum Sonnendeck
Im Krebsgang
3:44
2
Auf weitere Fragen - er läßt nicht nach - versicherte ich
Im Krebsgang
4:04
3
Das mag stimmen. Die Wilhelm Gustloff soll, als sie ganz in Weiß endlich fertiggestellt
Im Krebsgang
3:44
4
Ich sah das geräumige, von lästigen Aufbauten freie Sonnendeck
Im Krebsgang
4:03
5
Bei ihrer zweiten Fahrt, diesmal zur Straße von Dover hin
Im Krebsgang
4:35
6
Dort ging es neulich um einen Schmachtfetzen kolossaler Spielart
Im Krebsgang
5:20
7
Nach der ersten Madeira-Reise, bei der Kapitän Lübbe starb
Im Krebsgang
2:50
8
"Wenn es die Photos noch gibt, die auf der Gustloff geknipst wurden"
Im Krebsgang
3:20
9
Menschen, die immer nur auf einen Punkt starren bis es kokelt
Im Krebsgang
4:06
10
Sie hat ihm das eingeimpft. Dafür, Mutter, und weil du mich geboren hast
Im Krebsgang
4:59
11
Während die Gustloff zum ersten Mal als Truppentransporter diente
Im Krebsgang
4:04
12
Und so weiter, und so weiter. Ich telephonierte mit Mutter
Im Krebsgang
5:26
Disc 4
1
Bei einem der von ihm eingefädelten Treffen
Im Krebsgang
3:00
2
Kurz gefasst könnte es jetzt heißen: Und dann begann der Krieg
Im Krebsgang
7:15
3
Hinterher, heißt es, ist man klüger
Im Krebsgang
6:10
4
Das Schiff wurde ausgeweidet
Im Krebsgang
4:56
5
Inzwischen hieß der kommandoführende Kapitän des Schiffes
Im Krebsgang
3:56
6
Ich lasse das Schiff jetzt liegen
Im Krebsgang
5:33
7
Bevor ich auf das Treffen der Überlebenden komme
Im Krebsgang
2:23
8
Fünf Jahre später war Mutter nicht mehr allein
Im Krebsgang
5:36
9
Dabei bin ich es gewesen, der ihr, lange bevor die Mauer weg war
Im Krebsgang
5:35
10
Der Zahlmeister-Assistent auf der Gustloff zählte 18, als das Schiff sank
Im Krebsgang
3:17
Disc 5
1
Das nagt an dem Alten. Eigentlich, sagt er, wäre es Aufgabe seiner Generation gewesen
Im Krebsgang
4:38
2
So wird, so kann es gewesen sein. So ungefähr ist es gewesen
Im Krebsgang
4:07
3
Ich wünschte, ich könnte es mir so einfach machen wie mein Sohn
Im Krebsgang
4:01
4
Sie wußte, wie es auf der Kaianlage zuging
Im Krebsgang
4:16
5
Am Vormittag des 30. gelang es Mutter, mit ihren Eltern an Bord zu kommen
Im Krebsgang
3:54
6
Es ist anzunehmen, daß die Pokriefkes mit einem der letzten Schübe an Bord gekommen sind
Im Krebsgang
5:04
7
Man behauptet, zu ihrem Unglück habe die Wilhelm Gustloff zuviele Kapitäne an Bord gehabt
Im Krebsgang
3:10
8
Bis Ende Dezember hatte S 13 im Dock des Smolje-Stützpunktes
Im Krebsgang
2:32
9
Nun gibt es diesen Film in Schwarz-Weiß, der Ende der 50 Jahre gedreht wurde
Im Krebsgang
6:51
10
Da ist es wieder, das verdammte Datum
Im Krebsgang
5:02
11
So verlief ihr Rollenspiel, wie eingeübt
Im Krebsgang
3:57
12
Der 30. fiel auf einen Dienstag
Im Krebsgang
4:10
13
Nicht nur die Gustloff lief in zwölf Seemeilen Distanz zur pommerschen Küste
Im Krebsgang
2:32
Disc 6
1
Er sagt, mein Bericht habe das Zeug zur Novelle
Im Krebsgang
4:31
2
Photos liegen vor, die der überlebende Zahlmeister-Assistent
Im Krebsgang
6:20
3
Es soll der erste Offizier des sowjetischen U-Boots S 13 gewesen sein
Im Krebsgang
3:17
4
Nach annähernd zwei Stunden Überwasserfahrt war das Umgehungsmanöver beendet
Im Krebsgang
3:54
5
Während die drei beschrifteten Torpedos unterwegs sind
Im Krebsgang
3:48
6
Gleichfalls ist mir Mutters anschließender Satz eingeprägt geblieben
Im Krebsgang
3:42
7
Auf unserer globalen Spielwiese, dem gepriesenen Ort letztmöglicher Kommunikation
Im Krebsgang
3:23
8
Versäumnisse rächten sich
Im Krebsgang
5:21
9
Ein Boot, das über 50 Personen Platz geboten hätte
Im Krebsgang
4:08
10
Jetzt wird mir geraten, mich kurzzufassen
Im Krebsgang
3:07
11
Um die Zeit, als nach Mutters Zeugnis ihr Haar auf einen Schlag weiß wurde
Im Krebsgang
3:57
12
Wünsch dir was
Im Krebsgang
5:13
13
Diese Einschänkung muß stehen bleiben
Im Krebsgang
4:17
14
Aber das stimmt alles nicht. Mutter lügt
Im Krebsgang
4:23
15
Tatsache ist, daß die Hipper, gleichfalls überbelegt
Im Krebsgang
5:03
Disc 7
1
Weiß der Teufel, wer Mutter dick gemacht hat
Im Krebsgang
4:08
2
Die meisten Überlebenden wurden in Sassnitz auf Rügen
Im Krebsgang
4:14
3
Als die Schule nach Artillerietreffern unbewohnbar wurde
Im Krebsgang
2:39
4
Um diese Zeit waren alle Städte entlang der pommerschen Küste
Im Krebsgang
4:00
5
Bemerkenswert bleibt, daß, seitdem nachträglich und doch wie gegenwärtig
Im Krebsgang
3:10
6
Bei diesem Thema verlief der Streit
Im Krebsgang
3:06
7
Bin wiederholt dort gewesen, zuletzt vor wenigen Wochen
Im Krebsgang
6:07
8
Als Mutter und ich in Schwerin Zuflucht fanden, stand hier noch alles
Im Krebsgang
5:07
9
So ist das mit den Denkmälern
Im Krebsgang
5:02
10
Gleich nachdem S 13 in den finnischen Hafen Turku eingelaufen war
Im Krebsgang
4:01
11
Jetzt muß ich mich im Rückgriff wiederholen
Im Krebsgang
4:07
12
Mein Sohn verstand es, Bilder und Bildchen, Tabellen und Dokumente geschickt zu plazieren
Im Krebsgang
4:15
13
Danach stand, auf Konnis Vorschlag, ein Stadtbummel im Programm
Im Krebsgang
5:19
Disc 8
1
Er, der vorgibt, mich zu kennen, behauptet, ich kenne mein eigen Fleisch und Blut nicht
Im Krebsgang
3:32
2
So, ohne Schuhe an den Füßen, doch gewärmt vom Pelz, kam sie an Bord des Torpedobootes Löwe
Im Krebsgang
4:26
3
Im Gegensatz zu Gabi und mir, die wir von unserem Recht Gebrauch machten
Im Krebsgang
3:12
4
Eher beiläufig kam sie dann auf das Mordopfer zu sprechen
Im Krebsgang
5:49
5
Was das eine Referat betrifft, haben wir beide versagt
Im Krebsgang
2:09
6
Ähnliche Vorwürfe haben sich übrigens die Eltern des armen David gemacht
Im Krebsgang
4:00
7
Sie weinte. Gabi weinte gleichfalls
Im Krebsgang
3:37
8
Vor Gericht lief das so ab
Im Krebsgang
3:58
9
Mit dem Prozess vor dem Kantonsgericht in Chur hielt er sich nicht lange auf
Im Krebsgang
4:24
10
Kein Wort der Anklage
Im Krebsgang
3:34
11
An sich halte ich nicht viel von diesem sich wissenschaftlich gebenden Geschreibsel
Im Krebsgang
4:18
12
Hat mein Sohn mich gehasst?
Im Krebsgang
5:02
13
Wäre ich rein berufsmäßig, das heißt als Journalist, zugelassen gewesen
Im Krebsgang
3:19
Disc 9
1
Eine Verbotstafel, die von Beginn an stand
Im Krebsgang
4:58
2
Und so befand sich bei meinem ersten Besuch in der Jugendhaftanstalt
Im Krebsgang
5:24
3
Am häufigsten hat ihn Mutter besucht
Im Krebsgang
2:55
4
Und dann bekam ich von Mutter Nachricht
Im Krebsgang
3:43
5
Dergleichen findet man in den Spielzeugabteilungen
Im Krebsgang
2:04
6
Seitdem ich Anfang der sechziger Jahre ein Zimmerchen
Im Krebsgang
1:49
7
Es muß meinem Sohn auf Antrag erlaubt worden sein
Im Krebsgang
4:43
8
Was tun, wenn der Sohn des Vaters verbotene
Im Krebsgang
6:19
9
Abermals fuhr ich auf mittlerweile eingefahrener Strecke von Schwerin nach Mölln
Im Krebsgang
3:40
10
Zum ersten Mal durfte ich ihn in seiner Zelle besuchen
Im Krebsgang
6:20